| Gewindegröße | M5x0,8 |
| L-Einsatzlängen | 7,0 mm |
| Außendurchmesser des Einsatzes | 7,0 mm |
| HD-Kopfdurchmesser | 8,5 mm |
| T-Kopf-Dicke | 1,0 mm |
| Grundplattenmaterial | 7,0 mm |
| H-Lochdurchmesser | 6,9–7,0 mm |
| W Mindestwandstärke | 2,3 mm |
| Materialien | Messing |
| Oberflächenbehandlung | Reinigung |
| Installationsausrüstung/-methode | Hitzestanzen/Ultraschall |

Worin besteht der Unterschied zwischen wärmebehandelten und ultraschallbehandelten Einsätzen?
Heißverstemmen und Ultraschallverstemmen sind beides Verfahren zur Herstellung einer festen, dauerhaften Verbindung zwischen einem Gewindeeinsatz und einem Kunststoffbauteil. Sie unterscheiden sich jedoch in Technik und Ausrüstung. Hier die wichtigsten Unterschiede:
1. Installationsmethode:
Heißklebeeinlage:
Verfahren: Beim Heißverpressen wird ein erhitztes Werkzeug verwendet, um den Kunststoff um den Einsatz herum zu schmelzen. Der Einsatz wird dann in den geschmolzenen Kunststoff gepresst, wodurch dieser beim Abkühlen und Erstarren um den Einsatz fließt und eine feste Verbindung entsteht.
Temperatur: Der Prozess erfordert in der Regel höhere Temperaturen, abhängig von der Art des verwendeten Kunststoffs.
Ultraschalleinsatz:
Verfahren: Beim Ultraschalleinlegen werden hochfrequente Ultraschallschwingungen genutzt, um durch Reibung Wärme zu erzeugen. Das Einlegeteil wird in den Kunststoff eingesetzt, anschließend wird Ultraschallenergie zugeführt, um den Kunststoff um das Einlegeteil herum zu schmelzen. Dieses Verfahren ist schneller als das Heißschmelzen und benötigt in der Regel weniger Wärme.
Temperatur: Die dabei auftretenden Temperaturen sind im Allgemeinen niedriger als die bei der Wärmefusion verwendeten, da die Ultraschallenergie eine lokale Erwärmung erzeugt.
2. Installationsgeschwindigkeit:
Heißklebeeinsätze: Dieser Prozess kann langsam sein, da es Zeit braucht, bis der Kunststoff schmilzt und abkühlt.
Ultraschall-Einführung: Diese Methode ist in der Regel schneller, da der Ultraschallprozess die Einführung in Sekundenschnelle abschließen kann.
3. Ausrüstung:
Heißklebeeinsätze: Hierfür wird eine Heißklebemaschine oder ein Lötkolben benötigt, was zwar einfacher sein mag, aber eine sorgfältige Temperaturkontrolle erfordert.
Ultraschalleinsätze: Erfordert spezielle Ultraschallschweißgeräte, die zwar teurer sind, aber eine präzise Steuerung des Prozesses ermöglichen.
4. Anwendung:
Heißverschweißte Einsätze: Werden häufig in Anwendungen eingesetzt, die eine hohe Festigkeit erfordern, wie z. B. Automobil- und Elektronikbauteile.
Ultraschalleinsätze: Werden häufig in Anwendungen eingesetzt, bei denen Geschwindigkeit und Effizienz entscheidend sind, wie z. B. in Produktionsumgebungen mit hohem Durchsatz.
5. Materialverträglichkeit:
Heißschmelzeinsätze: Geeignet für die Verwendung mit einer breiten Palette von Thermoplasten.
Ultraschalleinsätze: Auch mit vielen Thermoplasten kompatibel, die Wirksamkeit hängt jedoch von den spezifischen Materialeigenschaften ab.
Zusammenfassung:
Zusammenfassend lassen sich die Hauptunterschiede zwischen Heißschmelz- und Ultraschalleinsätzen in der Installationsmethode, der Geschwindigkeit, den Geräteanforderungen und den spezifischen Anwendungsbereichen zusammenfassen. Heißschmelzeinsätze schmelzen den Kunststoff durch Hitze, während Ultraschalleinsätze mit hochfrequenten Vibrationen ähnliche Ergebnisse schneller und effizienter erzielen. Die Wahl zwischen den beiden Methoden hängt von den spezifischen Projektanforderungen ab, darunter Produktionsgeschwindigkeit, Materialverträglichkeit und Kosten.



