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LFPE1202B00

PE12-ID7.3×6.6-□13.0ET

PE12 Leiterplattensteckverbinder

PE12-Serie Presspassung

Geeignet für Hochstrom-Leiterplatten- und Leiterplatten-zu-Leiterplatten-Verbindungen, Sicherungsverbindungen
Einfache Installation, hohe Zuverlässigkeit, starke Stabilität und geringer Lötwiderstand
Sehr gut geeignet für Dauerstrom und Spitzenstrom
Geeignet für raue Umgebungen
Kann kundenspezifische UNC-Gewinde liefern.
 
PRESS-FIT-Einbauverfahren
Entspricht IEC352-5
Presskraft: mindestens 40 N für eine einzelne Nadel
Auszugskraft: Einzelne Nadel mindestens 30 N (nach 24 Stunden Installation)
Installationsgeschwindigkeit: 100–250 mm/min
Leiterplattendicke: 1,6–3,2 mm
MUSTER ANFORDERN
D Innendurchmesser φ7,3 mm
Lochlänge Durchgangsloch
Gesamthöhe 6,6 mm
H1 Körperlänge 3,1 mm
L-Profilgröße 13,0 mm
Stecknadeln 16
Materialien Messing
Oberflächenbehandlung verzinnt
Installationsausrüstung/-methode Presspassung
Press-Fit Element PCB Connector PE12-ID6 data

Ist Presspassung besser als Löten auf der Leiterplatte?

Die Wahl zwischen Presspassung und Löten für Leiterplattenverbindungen hängt von den jeweiligen Anwendungsanforderungen ab, da jede Methode spezifische Vor- und Nachteile aufweist:


1. Kosten:

Presspassung: Höhere Anfangskosten (Werkzeuge, Steckverbinder), aber geringerer Arbeitsaufwand durch Automatisierung.

Löten: Geringere Anschaffungskosten, aber potenzieller Arbeitsaufwand für manuelle Prozesse.


2. Zuverlässigkeit und Langlebigkeit:

Presspassung: Beständig gegen Temperaturwechsel und Vibrationen; die Lebensdauer hängt von der Montagegenauigkeit ab.

Löten: Neigt unter Belastung zu Ermüdungsrissen, ist aber bei ordnungsgemäßer Prozesskontrolle zuverlässig.


3. Anwendungsumgebung:

In rauen Umgebungen ist Presspassung von Vorteil; in der Unterhaltungselektronik wird aus Kostengründen und aufgrund der Einfachheit häufig Löten verwendet.


4. Signalintegrität:

Presspassung: Erfordert eine sorgfältige Konstruktion, um Fehlanpassungen der Impedanz bei Hochfrequenzanwendungen zu vermeiden.

Löten: Bietet konsistente Verbindungen, die für die Signalintegrität unerlässlich sind.


5. Umweltfaktoren:

Presspassung: Vermeidet lötstoffbedingte Chemikalien (Blei/Flussmittel) und entspricht damit den Prinzipien der umweltfreundlichen Fertigung.

Löten: Bleifreie Alternativen tragen den Umweltbedenken Rechnung, erfordern jedoch Prozessanpassungen.


AbschlussPresspassung eignet sich hervorragend für Anwendungen mit hohen Zuverlässigkeitsanforderungen, rauen Umgebungen und großen Steckverbindern (z. B. Backplanes), während Löten vielseitig und kostengünstig für allgemeine Elektronik ist. Die Entscheidung hängt von Faktoren wie Umgebungsbelastung, thermischen Anforderungen, Nachbearbeitungsaufwand und Kostenbeschränkungen ab. Oft optimiert ein Hybridansatz (z. B. Presspassung für Steckverbinder, Löten für andere Komponenten) Leistung und Kosten.